| Meine Matschemaus
Das dreckigste Tier auf Erden
sollte einst das Wildschwein werden.
Doch ups, das ging daneben,
denn meine Lady begann zu leben.
Schlammige Pfoten, schmutziges Fell,
die Fliesen sind dunkel - sie waren mal hell.
Die Kleidung stets ganz originell,
beklebt mit Collie's Winterfell.
Das Sofa hübsch mit Collie-Haar gemustert,
war es doch einst uni und duster.
Nach dem Spaziergang - ei der Daus,
sieht Lady wie ein Ferkel aus.
Und aus dem Fell des Matsches Rest
klebt nun auf dem Teppich fest.
Der Dreck bestimmt mein ganzes Leben -
was würd' ich für ein bisschen Sauberkeit geben!
Doch wenn Lady dann zum Schmusen kommt,
mag ich sie wieder ganz doll und prompt.
Trotz Dreck und Staub im Haus
mag ich meine Matschemaus!
Von Mekky Jeppel
http://www.from-the-wild-storm.de/home/index.php - Forum
… der „Dosenöffner“
_____________________________________________
Weihnachtscollie
Heimlichkeit liegt in der Luft,
und ein süßer Mandelduft.
Der Mond erleuchtet düst´re Tann´,
einsam stapft der Weihnachtsmann.
Der Schlitten plagt ihn heute sehr!
Der große Sack macht ihn so schwer.
Jedoch Knecht Ruprecht lächelt weise,
die Augen blitzen jung dem Greise-
dies Jahr hat er sich ausgedacht,
was ihm wohl selbst viel Freude macht.
Die Engel - oben - wundern sich:
Der Sack, er ist sehr zappelich!
Der Weihnachtsmann lenkt seinen Schritt
auf eine Lichtung in der Mitt´.
Hier macht er Rast im Mondenschein,
setzt sich hernieder auf ´nen Stein.
Schelmisch, doch mit weiser Ruh´,
geht er auf den Sacke zu,
löst mit klammer Hand den Knoten-
und man sieht zwei kleine Pfoten.
Der Ruprecht aber lockt und ruft...
Ein Schnäuzchen wittert Winterluft!
Dann schaut ein ganzes Hundekind
so ringsherum im frost´gen Wind.
Und schließlich springt es aus den Leinen
und landet sicher auf den Beinen.
Kaum putzt das Kleine seine Schnauz´,
guckt schon ein zweites oben raus!
Und schließlich landen peu-a-peu,
viele Hündchen dort im Schnee.
Die Engel können es kaum fassen:
Die Hundekinder aller Rassen!
Und Engel Michel ruft von oben:
He Ruprecht, sag´, was soll das Toben?
Der Weihnachtsmann schaut zu dem Knaben:
Die Erklärung sollst du haben!
Ich wünsche, dass die Menschensleut´,
ein jeder einen Hund betreut.
Verbessern werden sie sich nur,
und mehr beachten die Natur.
Unrat, Müll und Seinesgleichen,
werden aus den Wäldern weichen.
Die Hundepfot´erleidet Pein,
tritt sie sich eine Scherbe ein.
Der Mensch wird lernen wirklich bald,
denn Schmutz gehört nicht in den Wald.
Der Michel lacht laut in die Nacht:
Das hast du dir fein ausgedacht!
Und Ruprecht ruft nach frohem Spiel:
Nun in den Sack, wir hab´n ein Ziel,
die Reise dauert wohl noch Stunden,
den halben Erdball müssen wir noch runden!
Und eifrig, wie sie rausgekommen,
hat man den Schlittenrand erklommen.
Und nach den letzten Flitze-Runden,
sind in dem Sack sie dann verschwunden.
Allein, der Ruprecht hat es nicht geseh´n-
ein Hündchen, das blieb abseits steh´n.
Im Schatten hinter großen Eichen,
möcht´ er den Sack gar nicht erreichen.
Zu schön war hier das Raufen,
das Hündchen möchte noch mehr laufen.
Im Mondlicht glitzert funkelnd hell
das wunderschöne Colliefell.
Er hat den wärmsten Mantel hier,
und kennt deswegen kein Gefrier.
Die lange Nase hebt er keck-
und schließlich läuft er einfach weg!
Der Weihnachtsmann hat´s nicht gesehn,
und wird in eine and´re Richtung geh´n.
Ganz winzig sieht man ihn in Ferne-
Dann ist er weg. Nur Licht der Sterne.
Das Hündchen wagt sich aus dem Strauch,
und putzt sich seinen kleinen Bauch.
Dann hüpft es wie ein kleines Reh,
und freut sich über soviel Schnee.
Schon zupft es an ´nem Ästchen munter-
drauf fällt die weiße Pracht herunter.
Der Collie kriegt erst einen Schreck,
dann schüttelt er die Flocken weg.
Und weiter jagt er einen Fink,
jedoch ist der wie er so flink.
Dann bellt er wie ein grooßer Hund,
hinauf zum hellen Mondesrund.
Doch dann, -dann fällt ihm nichts mehr ein,
er will nun in den Sack hinein,
Ganz fremd vor kommt ihm nun der Wald,
er merkt auch, es ist bitter kalt.
Der kleine Pelz, er wärmt nicht mehr,
die Beinchen zittern hin und her.
Und plötzlich fängt er an zu wein´,
er merkt, er ist hier ganz allein.
Wer soll ihn nach Hause bringen?
Alleine wird´s ihm nicht gelingen.
Er senkt die Nase, sucht die Spur!
Wie ging das bloß? Wie war das nur?
Angst kann manchmal lähmend sein,
Er legt sich nieder und schläft ein.
Der kleine Fink erkennt die Not,
schlafen ist der sichre Tod.
Doch für die Hilfe fällt nichts ein,
er ist ja selber noch so klein!
So verläßt er still den Ort,
und fliegt in and´rer Richtung fort.
Nun fängt es langsam an zu schnei´n,
und Flocken hüll´n den Collie ein...
Der Ruprecht geht derweil umher,
und macht den Sacke völlig leer.
Ein jeder Mensch bekommt die Gaben,
die Ruprecht zu ihm hingetragen.
Bis schließlich ist im Sack nichts mehr,
und Ruprecht freut sich wirklich sehr.
Das Fest war anders dieses Jahr,
doch besser war es, so für wahr!
Dann macht er müde und auch spät,
sich wieder auf den Heimwärtsweg.
Im Schnee zieht er den Schlittenbügel -
da sieht er plötzlich einen Hügel-
aus Schnee so glitzert er ganz fein,
direkt vor seinen Ruhestein!
Mit kalter Hand fegt er ganz schnell,
und stößt an kaltes Hundefell.
Er hebt den kleinen Körper auf,
und setzt ihn auf den Schlitten drauf.
So schnell noch seine Beine sind,
fährt er den Schlitten heim geschwind.
Zu Hause heizt er tüchtig ein,
der Kleine muß zu wärmen sein!
Und siehe da, so mit der Zeit,
regt sich der kleine Collie-Leib!
Die Rettung kam in größter Not,
sonst wär´der Kleine sicher tot.
Und nach der ersten Leckerei,
bewegt das Hündchen sich ganz frei.
Jedoch, so grübelt Ruprecht nun:
Was soll ich mit dem Wesen tun?
Die Menschen sind nun g´rad versorgt,
doch wo lebst du, an welchem Ort?
Da ruft der Michel von dort oben:
Ruprecht, ich muß dich ´mal loben.
Und du bist auch im Jahr allein-
dein Gefährt´soll Collie sein!
In seinem dichten pelz´gen Kragen,
kann er die Kälte gut ertragen!
So kam es über viele Jahr´,
das Collie bei Knecht Ruprecht war.
Dort lernt er Güte, Frömmigkeit und List-
so wie der Collie heut´noch ist.
Jedoch wird es kein Collie wagen,
alleine und in dunk´len Tagen,
und schon gar nicht freudig gern
selbständig ziehen in die Fern.
Gelernt hat er aus der Geschicht,
dass Häuslichkeit am schönsten ist.
Den seinen folgt er so genau,
egal ob Herrchen oder Frau,
von einem zu dem andern Ort-
So sind Collies - drauf das Wort!
aus dem Collie.de-Forum - Verfasser ist mir leider entfallen
_____________________________________________
Wenn ich keine Collies hätte...
könnte ich problemlos im Dunkeln barfuss umherlaufen;
wäre es kein Problem Teppiche anstelle von Fliesen und Laminat
im Haus zu haben;
wären alle flachen Gegenstände, Kleidung, Möbel und Autos
frei von Hundehaaren;
müsste ich nicht über mehrere Hunde steigen, wenn es an der
Haustüre klingelt, um dann an der Türe doch wieder die Letzte
zu sein;
könnte ich auf der Couch sitzen ohne zu überlegen, ob denn
noch genügend Platz für meine Hunde ist
hätte ich keine sonderbaren Geschenke wie Hundeknochen, Stofftiere
etc. unter meinem Weihnachtsbaum -und müsste nicht anderen Menschen
erklären, weshalb ich sie auch noch eingepackt habe
würde ich sicherlich keinen Tierarzt mit Vornamen kennen
wären die von mir am meisten genutzten Worte nicht "Gassi
gehen, so ist es fein, sitz, Platz, bleib, hier, aus, nein"
wären nicht Teile meines Hauses mit Babyschutzgittern abgetrennt
wären keine Tüten für Hundekacke in meiner Handtasche
müsste ich Worte wie B-A-L-L oder F-R-I-S-B-E-E nicht buchstabieren
müsste ich keine seltsamen Dinge in "Kongs" stopfen,
oder erklären weshalb ich diese Dinge kaufe, oder was ein "Kong"
überhaupt ist
hätte ich nicht mindestens genauso viel Laub im wie außerhalb
des Hauses
würde ich Mitmenschen nicht komisch ansehen, die behaupten durch
EINEN Hund wären sie zu sehr gebunden
würde ich nie auf die Frage antworten müssen, weshalb ich
SO viele Collies habe, und das von Menschen, die nie in ihrem Leben
erfahren werden wie viel Freude es macht, ohne Wenn und Aber geliebt
zu werden. Niemand sonst hat Freunde, die IHN als das WICHTIGSTE Ding
auf der ganzen weiten Welt betrachten.
_____________________________________________
Collies - Wörterbuch
Leine:
Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht,
dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es
willst!
Sabbern:
Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben
und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich
bei ihnen sitzen und traurig gucken, und den "Sabber" auf
den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!
Schnüffeln:
Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt
Fahrräder:
Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr
Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu
erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen,
laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird
dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während
du stolz davon weiterziehst.
Mülleimer:
Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen
Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen
und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig
machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreissen, Rinderknochen
zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!
Taubheit:
Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen
möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen
bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren
der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen
Hundebett:
Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke
im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!
Donner:
Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten
sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass
es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes
Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen
bleiben".
Papierkorb:
Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen
und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb
um und verstreu das Papier im ganzen Haus bis deine "Leute"
nach Hause kommen.
Sofas:
Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach
dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare
daran zu reinigen.
Baden:
Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und
die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn
du dich häufig kräftig schüttelst.
Anspringen:
Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!".
Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet
ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.
Anstupsen:
Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie
gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.
Rempeln:
Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten
Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln
(siehe oben).
Liebe:
Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne
Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem
Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.
_____________________________________________
Eigentumsrechte des Collies
1. Wenn es mir gefällt, gehört es mir.
2. Ist es in meiner Schnauze, gehört es mir.
3. Kann ich es dir wegnehmen, gehört es mir.
4. Wenn ich es vor langer Zeit mal hatte, gehört
es mir.
5. Wenn es mir gehört, sollte es niemals so aussehen,
als gehöre es dir.
6. Wenn ich etwas in Stücke zerkaut habe, gehören
alle Teile mir.
7. Wenn es so aussieht, als gehöre es mir, gehört
es mir.
8. Wenn ich es zuerst gesehen habe, gehört es mir.
9. Wenn du mit etwas spielst und legst es auf den Boden,
gehört es automatisch mir.
10. Ist es kaputt, gehört es DIR !!!
_____________________________________________
Wie fotografiere ich am besten meinen Collie
Welpen?
1. Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre
Kamera.
2. Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen
und werfen Sie sie in den Abfalleimer.
3. Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten
Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.
4. Wählen Sie einen passenden Hintergrund für
das Foto.
5. Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.
6. Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen
Socken aus dem Maul.
7. Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz
und gehen Sie zur Kamera.
8. Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen
auf allen Vieren nach.
9. Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein
und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.
10. Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv
vom Nasenabdruck.
11. Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des
Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel natürlich).
12. Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die
Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.
13. Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften
zurück auf den Couchtisch.
14. Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten
Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschepüppchen über
Ihren Kopf halten.
15. Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen
Sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.
16. Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen
am Nacken und sagen Sie zu ihm "Nein - das machst du draußen!".
17. Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen
zu helfen.
18. Mixen Sie sich einen doppelten Martini.
19. Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und
nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz"
und "Platz" zu üben."
_____________________________________________
Richterstandard
.
... für Richter, die unsere Collies richten
Allgemeine Erscheinung:
Der erste Eindruck eines guten Hunderichters sollte
sein, dass er eine
gerechte, strenge, aber auch sanfte und aufmerksame Persönlichkeit
darstellt. Er besitzt eine furchtlose, aber nicht aggressive Art,
Selbstsicherheit und eine vornehme Zurückhaltung, welche sich darin
äußert,
dass er nicht sofort im Ring wahllos neue Freundschaften eingeht, sonders
erst später oder erst im Hotel bei einem gemütlichen Essen.
Ein Richter
sollte eine gewisse Vornehmheit ausstrahlen, schwer zu definieren, aber
immer erkennbar nach Beendigung des offiziellen Richtens. Das Geschlecht
ist
unerheblich. Körperliche Fitness ist wünschenswert, aber nicht
unbedingt
erforderlich, da das süße Leben dieses Spezies sehr stark
verweichlicht hat.
Kleidung:
Die Kleidung sollte den klimatischen Verhältnissen
angepasst sein;
Unterwäsche der Jahreszeit entsprechen. Aber niemals darf ein Richter
unangenehmen Körpergeruch verbreiten.
Figur:
Die wünschenswerte Figur einer Richterin sollte
den Proportionen der zu
richtenden Rasse entsprechen. Die Figur eines männlichen Richters
ist von
geringerer Bedeutung, aber eine stattliche Erscheinung ist generell
bevorzugt.
Hautfarbe:
Alle Farbvarianten sind zugelassen. Persönlich
habe ich zwar noch nie einen
blauen Richter erlebt, aber es gibt immer ein erstes Mal.
Größe:
Ein Richter sollte weder zu groß noch zu klein
sein. Als allgemeine
Faustregel kann gelten: muss ein Richter sich hinknien, um einen Hund
zu
beurteilen, so ist er zu groß; muss ein Richter hochspringen,
um die Hoden zu
fühlen, so ist er zu klein. Gemessen werden sollte vom Haaransatz
(Haare
teilen oder runterdrücken), so dass die tatsächliche Größe
festgestellt
werden kann.
Gewicht:
Das Durchschnittsgewicht eines Richters sollte zwischen
50 und 150 kg
liegen, je nach Geschlecht, jedoch muss immer eine Harmonie zur Körpergröße
bestehen.
Gangwerk:
Richter mit der Tendenz, auf dem Boden zu kriechen,
sollten in der
Beurteilung herabgesetzt werden. Auch das Nichthochheben (Schlürfen)
der
Beine führt zur Abwertung. Bei der Vorwärtsbewegung ist ein
Fuß vor den
anderen zu setzen. Hüpfen oder ein wiegender Schritt sind zulässig
und
manchmal auch eine effektvolle Selbstdarstellung.
Präsentation:
Während des Richtens sollte der Richter im Zentrum
des Ringes stehen, die
Beine leicht gespreizt, Arme vor der Brust gekreuzt, das Kinn leicht
auf die
Brust gesenkt mit einem leicht aus den Augenwinkeln schielendem Blick.
Hat
der Richter diese Haltung eingenommen und die Hunde das "Im Kreis
laufen"
begonnen, muss der Sonderleiter unbedingt die Runden zählen. Bei
mehr als 20
Runden oder einem vorherigen Zusammenbruch eines Vorführers ist
der Richter
unauffällig durch leichte Stöße in die Rippen darauf
aufmerksam zu machen.
Ältere und erfahrene Richter kennen Dutzende dieser Haltungspositionen
und
sind schon öfters dabei eingenickt.
Geringe Fehler:
Stummheit:
Ein Richter sollte in einer gut hörbaren Lautstärke sprechen.
Der Wortschatz
ist ausreichend, wenn er die Wörter "Laufen", "Noch
eine Runde" oder "Halt"
und die Zahlen 1 bis 4 beherrscht.
Schwerhörigkeit:
Schwerhörigkeit ist nicht als Fehler zu bewerten. Tatsächlich
sollte es
sogar als Vorzug angesehen werden, wenn der Richter die ungezogenen
Kommentare vom Rand des Ringes oder die ins Ohr geflüsterten Hinweise
der
Vorführenden über die Qualitäten ihrer Hunde nicht hört.
Blindheit:
Es ist von Vorteil, wenn ein Richter den vollen Gebrauch beider Augen
hat.
Es gibt jedoch auch bekannte Personen mit extrem stark eingeschränktem
Sehvermögen, was einer erfolgreichen Richterkarriere nicht im Wege
steht.
Vielleicht sollte man das Sehvermögen vom Standard ausschließen,
um endlose
Diskussionen nach dem Richten zu vermeiden.
Disqualifizierende Fehler:
Richter, welche im Ring toben, brüllen oder hysterische
Lachanfälle
bekommen, wenn ein Vorführer mit einer erbarmungswürdigen
Kreatur den Ring
betritt, sind sofort zu disqualifizieren. Auch sind Richter auszuschließen,
die den reibungslosen Ablauf unterbrechen, während ein Vorführender
einen
Scheck für ihn ausstellt, um ihn sofort und nicht erst nach Beendigung
des
Richtens in Empfang zu nehmen. Ein Richter, welcher einen Vorführenden
beleidigt oder körperlich angreift ist nach dreimaliger schriftlicher
Verwarnung auszuschließen. Wie in Gehorsamswettbewerben ist ein
Richter
sofort des Ringes zu verweisen, wenn er öffentlich uriniert oder
Kot
absetzt. Diese Vorschrift trifft im Übrigen auch auf den Sonderleiter
und
Ringpersonal zu. (Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen
Personen sind
rein zufällig und nicht beabsichtigt
_____________________________________________
Wie bereite ich mich am Besten auf meinen Welpen
vor?
Schütte kalten Apfelsaft auf den Teppich und laufe
im Dunkeln herum!
Stelle Dich gleich nach dem Aufwachen in den Regen (es
ist stockdunkel) und wiederhole: "Guter Hund,
mach Pippi, bitte, beeil Dich, mach schon..."
Bedecke Deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler
Kleidung verwende helle Haare und bei heller Kleidung dunkle Haare!
Außerdem lasse in Deinem Morgenkaffee einige Hundehaare schwimmen!
Spiel "Fangen" mit einem nassen und schleimigen
Tennisball!
Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche
und verteile sie über den ganzen Boden!
Lass Deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, den
dahin bringt sie Dein Hund sowieso (besonders dann, wenn Gäste
da sind)!
Spring aus Deinem Sessel, kurz bevor Deine Lieblingssendung
im Fernsehen vorbei ist und renne schreiend zur Tür:
"Nein, nein!!! Mach das draussen!!!" Verpasse den spannenden
Schluss Deiner Sendung!
Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und
warte bis abends nach der Arbeit, bevor Du es saubermachst!
Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher
in das Bein Deines Esstisches - es wird ja eh angekaut!
Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und rolle
sie auf Deinen Beinen zusammen. Dieses Gefühl hast Du, wenn Dein
kleiner Welpe auf Deinem Schoß einschläft.
_____________________________________________
Wenn Sie Ihren Hund einst gehen lassen müssen,
finden Sie vielleicht ein bisschen Trost in dieser kleinen
Geschichte:
von Sue Beasley
Ich bin Tierärztin und wurde gebeten, den 10jährigen
Irish Wolfhound Belker zu untersuchen. Die Besitzer, Ron, Lisa und ihr
Sohn Shane, hingen alle sehr an Belker und hofften auf ein Wunder.
Ich untersuchte Belker und fand heraus, dass er Krebs im Endstadium
hatte. Ich sagte der Familie, dass es kein Wunder mehr geben würde,
und bot an, den alten Hund bei ihnen zuhause einzuschläfern.
Während wir den Termin absprachen, erzählten
mir Ron und Lisa, dass sie glaubten, der 4jährige Shane solle dabei
bleiben. Sie dachten, er könnte etwas aus dieser Erfahrung lernen.
Am nächsten Tag fuhr ich zum Haus der Familie,
und spürte die gedrückte Stimmung, als Belker's Familie sich
versammelte. Shane wirkte sehr ruhig als er den alten Hund ein letztes
Mal streichelte, und ich fragte mich, ob er verstand, was los war. Innerhalb
weniger Minuten war Belker friedlich gestorben. Der kleine Junge schien
den Tod seines Freundes ohne große Schwierigkeiten zu akzeptieren.
Wir saßen noch eine Weile zusammen und fragten
uns, warum Tiere so viel früher sterben müssen als Menschen.
Shane, der bis jetzt still zugehört hatte, meldete sich. "Ich
weiß, warum." Wir alle waren überrascht. Was er als
nächstes sagte überraschte mich noch mehr. Noch nie hatte
ich so eine tröstende Erklärung gehört.
Er sagte, "Wir werden geboren, damit wir lernen
können, ein gutes Leben zu führen. Wir sollen alle lieben
und nett zu ihnen sein, stimmt's? Na ja, Tiere wissen doch schon, wie
das geht, also müssen sie nicht so lange hier bleiben wie wir."
______________________________________
|